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Veranstaltungen

Mario Isnenghi über „Die Kindheit der Nation“

Zeit: Montag, 9. 11. 2009, 11.15 bis 12.45

Ort: Hörsaal ROM 2, Institut für Romanistik, Erdgeschoß


Seit dem bereits klassisch gewordenen Il mito della Grande Guerra hat der renommierte Zeithistoriker Mario Isnenghi auf exemplarische Weise literarische Dokumente ausgewertet. In seinem Wiener Vortrag wird er einen Überblick über die Kinder- und Jugendbücher geben, die Generationen von jungen Italienern im 19. und 20. Jahrhundert geformt haben. Beginnend mit Giannettino des habsburgischen Zensors Luigi Parravicini und seiner Kultur des „Man darf nicht“ über Edmondo de Amicis gerührtes und rührendes Cuore, Hohelied einer Schule für alle,  sowie Collodis Meisterwerk Pinocchio , wird sich Isnenghi auch der einflußreichen Kinderzeitung „Giornalino della Domenica“ des Irredentisten Vamba widmen, welche die künftigen Offiziere des Ersten Weltkriegs erzog, um mit Salvator Gotta nicht nur den Autor des Bestsellers Piccolo alpino (1926) sondern auch der faschistischen Hymne Giovinezza vorzustellen.

Institut für Romanistik
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