Herzliche Einladung zur Tagung über neue Protestkulturen in zeitgenössischen, romanischsprachigen Räumen.
Ob 15M, Nuit debout, die Gelbwesten, Unabhängigkeitsbewegungen oder digitale feministische Kampagnen, im Fokus der Tagung stehen Verschiebungen der Protestrepertoires von klassischen Formen hin zu konfrontativeren Praktiken, die Auseinandersetzung mit "shrinking spaces", staatlicher Sicherungspolitik und medialer Rahmung. Zugleich wird beleuchtet, wie Literatur, Film und Serien diese Entwicklungen aufnehmen, die Grenzen zwischen Kunst und Protest verwischen und performative Gemeinschaften im öffentlichen Raum sichtbar machen. Ziel ist es, Krisenerfahrungen (soziale, ökologische, ökonomische, post-/dekoloniale) und die darin wirksamen intersektionalen Machtverhältnisse gemeinsam zu diskutieren.
Es erwartet Sie ein lebendiger, interdisziplinärer Austausch - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Das Programm der Tagung finden Sie hier.
