STELLUNGNAHME

01.01.2021

Entwurf einer UG Novelle, 1.12.2020

STELLUNGNAHME
Der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Faßmann, sowie die Wissenschaftssprecherin der Grünen, Eva Blimlinger, haben am 1.12.2020 den Entwurf einer UG-Novelle vorgestellt. Einige der darin geplanten Eckpunkte lassen aus Sicht von Studierenden, Lehrenden und Forschenden des Instituts für Romanistik massive Nachteile für Qualität und Wissens- und Demokratieverständnis der Universitäten erwarten. Konkret betrifft das:

•       die unverhältnismäßige Sperrfrist von 10 Jahren für Studierende, die die Mindestleistung von 24 ECTS-Punkten – aus welchen sozialen, gesundheitlichen oder anderen Gründen immer – innerhalb von vier Semestern nicht erfüllen;
•       die Beschneidung der Rechte des Senats bei der Wiederwahl des Rektorats;
•       die Möglichkeit, 90 ECTS-Punkte an (beruflichen) Vorqualifikationen bei einer Beweislastumkehr zulasten der Institutsverwaltung anerkennen zu lassen.

Die Angehörigen des Instituts für Romanistik ersuchen den Bildungsminister und die Wissenschaftssprecherin der Grünen um eine Fristerstreckung für einen offenen Diskussionsprozess, der auf die Bedenken der Betroffenen eingeht und darüber hinaus die Chance wahrnimmt, aus den Erfahrungen in Lehre und Forschung unter den Bedingungen der Pandemie zu lernen und diese für die Novellierung des Universitätsgesetzes zu nutzen.

Neue UG Novelle - 1.12.20
Neue UG Novelle - 1.12.2020